Symposium in Berlin

„Brückenschlag zwischen Lebenden und Verstorbenen - Sie wollen uns begleiten, wie begleiten wir sie?"

Inhalt: Die Frage, wie wir in unserer gegenwärtigen Bewusstseinsverfassung konkret eine Brücke zur geistigen Welt schlagen können, um als Hinterbliebene mit den „Vorangegangenen“ in Verbindung zu bleiben, wird in dieser Tagung von verschiedenen Seiten angeschaut. Denn es scheint immer noch ein Tabu zu sein, sich öffentlich zu fragen: Geht es nach dem Tod weiter und wie ist dann eine Verbindung zu den Verstorbenen möglich? Wer mit dieser Realität in Berührung kommt, erfährt, dass diese Erlebnisse tiefgreifende Spuren im weiteren Leben hinterlassen können: Sein Leben, sein Glauben, alles verändert sich komplett. Nach dem Tod eines Ehepartners etwa berichten 50% der Hinterbliebenen, mit dem Verstorbenen in Kontakt gewesen zu sein. Die Erfahrungen reichen von dem Gefühl einer starken Präsenz des Verstorbenen bis hin zu dem Empfangen von Wort-Botschaften oder visuellen Erscheinungen. Ist es der Wunsch, den geliebten Menschen nicht verlieren zu wollen, der so etwas aufsteigen lässt, oder weisen diese Erlebnisse auf die Weiterexistenz der Verstorbenen hin, der ein Bewusstsein hat? Von verschiedenen Seiten wollen wir uns dieser Thematik nähern und einen Brückenschlag wagen: Aus Sicht der Wissenschaft, Medizin, Seelsorge, anhand von Berichten Betroffener und im Austausch mit den Teilnehmenden.

Termin: 18.05.- und 19.05.2018

Veranstaltungsort: Haus 28 im Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe, Kladower Damm 221, 14089 Berlin

Veranstalter: Gesundheitsforum Havelhöhe

Infos und Anmeldung: http://www.havelhoehe.de/vortraege-im-gesundheitsforum.html

Kosten: Freitag Spende (Richtsatz 10 Euro an der Abendkasse); Samstag: 40 Euromit Anmeldung

Programm ...

 

Freitag, 18.5.2018:  19:00 -21:00 Uhr

19:00 - 19:45: Dr. Matthias Girke: „Nachtodlichkeit des Menschen“

19:45 - 20:30: Sabine Mehne: „Brücke bilden - Verbindung erfahren - Nah- und Nachtoderfahrungen als Quelle des Lebens“

20:30 - 21.00: Gespräch

Samstag, 19.5.2018: 9:00 - 14:00 Uhr  

9:00 - 9:30: Dr. Christian Schopper: „Trauer und Traumatisierung“

9:30 - 10:00: Susanne Gödecke: „Wie begleiten uns Verstorben, wie begleiten wir sie?“

10:15-11:15: Arbeitsgruppen I mit den Referenten,

11:15 - 11:45 Pause mit Imbiss

12:00 -13:00 Arbeitsgruppen II, mit den Referenten,

13.00 - 14:00  Plenum