Liebe Freunde, Bekannte und Interessierte,
sehr geehrte Damen und Herren,

mein Podcast „Licht ohne Schatten“ verfügt schon über 7 Folgen. Die Rückmeldungen sind ermunternd für mich um weiter dran zu bleiben, am digitalen Leben. Im digitalen Kontext wirken wir unsterblich, coronäisch betrachtet ist dieses Leben derzeit bisweilen schwer einzuordnen. 

In Hamburg gibt es Ende September dazu bei Kampnagel - ein internationales Produktionshaus, ein Ort für Kontroversen mit mehreren Bühnen und unterschiedlichen Themen und Darstellungsformen - eine spannende Veranstaltung, zu der ich an zwei Tagen via Telefon zugeschaltet werde. (Siehe Infokasten1)

Die für September 2020 geplante 3. Tagung nach meinem bewährten Konzept „Von der Grenzerfahrung zum Experten in eigener Sache" ist auf Februar 2021 verschoben worden und findet in Berlin statt.
(Siehe Infokasten 2)

Die Arbeit an den zwei Filmen geht voran, ein kurzer Zwischenstand findet sich im Infokasten 3.

Und noch eine schöne Nachricht: Das TB „Licht ohne Schatten“ ist jetzt als Longseller in die 4. Auflage gegangen, das Buch „Ich sterbe wie ich will“ ist in Vorbereitung für die 2. Auflage.

Herzliche Spätsommergrüße
Sabine Mehne

 

Markt für Nützliches Wissen und Nicht-Wissen
Coronäische Zeiten - Über Zustände, Strategien und Körper in der Krise

Freitag, 25. +
Samstag, 26.09.20

19 - 22 Uhr


Die zwei Abende fokussieren auf die Erzählungen von 60 Expert*innen, die (bio-)politischen, philosophischen, fachspezifischen, ethischen und metaphorischen Fragestellungen rund um die Medizin einen Raum geben, welche mit der Corona-Pandemie schlagartig in den Mainstream eingedrungenen sind. In einer an die zum Schutz vor Corona getroffenen Maßnahmen angepassten Umgebung, werden Expert*innen aus Theorie, Wissenschaft und Praxis, Beobachtende, Behandelnde und Behandelte in Einzelgesprächen ihr Wissen, ihre Geschichten, ihre Erfahrungen und ihre Thesen teilen: rund um den eigenen und den kollektiven Körper, sein Leben und Sterben, seine Verletzlichkeit, Ansteckung, Krankheit und Heilung sowie die Verteilung von Pflege, Vor-, und Für-Sorge. Der Markt versteht sich als interdisziplinäre Recherche über das Lernen und Verlernen, das Wissen und Nicht-Wissen.
 

Das Publikum kann die Expert*innen für 30-minütig Einzelsitzungen buchen oder sich über das Marktradio zu einzelnen Gesprächen zuschalten. Für alle, die nicht nach Hamburg kommen können, werden ausgewählte Unterhaltungen aufgezeichnet und im Online-Archiv der Mobilen Akademie Berlin veröffentlicht.
Nach über 20 Stationen in 14 Ländern (u.a. in Paris, Riga, Warschau, Istanbul, Hamburg, Liverpool, São Paulo, Nowosibirsk, Berlin und Tel Aviv) initiiert Kampnagel nach THE EXTRAORDINARY ORDINARY im Jahr 2016 nun den zweiten MARKT FÜR NÜTZLICHES WISSEN UND NICHT-WISSEN in Hamburg.

Kampnagelgelände, K6
Jarrestraße 20
22303 Hamburg

Kuration:
Ron Zimmering, Isabel Gatzke / Bühne Sebastian Fassnacht / Produktion Janne Weirup / Dramaturgie Uta, Lambertz, Alina Buchberger / Lizenzgeber Hannah Hurtzig

Weitere Informationen und Buchung der Tickets:
www.kampnagel.de

meine Sprechzeit ist Freitag und Samstag von 19 - 20 Uhr Zu meinem Thema heißt es: Die Corona-Pandemie hat die Auseinandersetzung mit der eigenen Sterblichkeit noch mal ganz neu zum Thema gemacht. Viele sehen sich das erste Mal bewusst mit Gedanken zu ihrer eigenen Sterblichkeit und dem Tod konfrontiert. Das wirft viele Fragen auf: Wie möchte ich sterben? Wie kann ich selbstbestimmt meinen Abschied gestalten? Warum darf ein Mensch nicht sterben, wenn er es will? Wie können wir als Gesellschaft über das Sterben ins Gespräch kommen? Zu diesen Fragen werden neben mir noch die Sterbeamme Claudia Cardinal aus Hamburg und die Soziologin Doris Kreinhöfer (mit Studie „Auf ein Sterbenswort“ ) sprechen. 

 

Von der Grenzerfahrung zum Experten in eigener Sache
Dritte geschlossene Zusammenkunft

Freitag, 12. -
Samstag, 13.02.21

Dritte geschlossene Zusammenkunft mit Impulsvorträgen, Experimentierrunden und Gesprächsgruppen für Menschen mit Grenzerfahrungen (Nah- und Nachtoderfahrene und Menschen mit ähnlichen spirituellen Erlebnissen).

Das Treffen findet an einem sehr schönen Ort statt, der per Bahn oder Auto und von Berlin aus einfach und schnell erreichbar ist. Im Haus gibt es verschiedene Räume, um sich zusammenzusetzen oder sich auch zurückziehen zu können. Die Umgebung bietet Möglichkeiten für Spaziergänge in der Natur u. a. Erlebnisse.

Wald-Solar-Heim
Förderkreis Waldschule e.V.
Brunnenstraaße 25
16225 Eberswalde

Organisation / Ansprechpartnerin
Ebba Wolbrink
ebba.wolbrink@gmail.com
0151 23202603

Tel. 03334-289245
info@waldsolarheim.de
www.waldsolarheim.de

Weitere Informationen:
www.licht-ohne-schatten.de

 

Filme

Nahtoderfahrung und Philosophie
von Thomas Roth

Stellungnahme Thomas Josef Roth (Berlin), Filmemacher:

Zur Zeit arbeite ich an einem Dokumentarfilm, in dem die Philosophie des dänischen Denkers Soeren Kierkegaard in Verbindung gebracht wird mit Nahtoderlebnissen am Beispiel von Sabine Mehne. In diesem Film von ca. 90 Minuten Länge kommen neben Sabine Mehne auch zwei Kierkegaard Forscherinnen zu Wort, Jasna Koteska, Professor an der Ss. Cyril and Methodius University Skopje und Evrim Emir-Sayers vom Paris Institute for Critical Thinking. Beide sprechen Englisch im Film, während bei Sabine Mehne die Sprache englisch untertitelt wird.

Der Film richtet sich in erster Linie an ein anglophones Publikum, wie auch meine beiden bisherigen Philosophie bezogenen Filme, die vom London Raindance Film Festival und Princeton Independent Film Festival gezeigt wurden. Auch mein Verleih Alexander Street Press/ProQuest bietet diese Filme in erster Linie anglophonen Universitäten und Bibliotheken an.
Eine Version mit deutschen Untertiteln ist ebenfalls geplant.

Der Film wird in diesem Jahr fertiggestellt sein.

Informationen zu Thomas Roth:
www.dokhausberlin.org/thomasroth

newschool.academia.edu/ThomasJosefRoth

Die Farbe des Todes ist nicht schwarz
von Birte vom Bruck
Informationen zum Inhalt des Filmes: 
www.licht-ohne-schatten.de

Die Filmemacherin Birte vom Bruck reiste für Dreharbeiten im Juli erneut nach Rinteln in das über 1000 Jahre alte Kloster, wo wir uns kennenlernten, und die Idee für den Film entstand.
Ein Zeitungsartikel berichtet darüber:
www.rinteln-aktuell.de/die-farbe-des-todes-ist-nicht-schwarz-dreharbeiten-im-kloster-moellenbeck/

 

Weitere Informationen: www.licht-ohne-schatten.de

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